Das Unternehmen war gut aufgestellt, auf dem Papier. Ein ERP war vorhanden, ein Mieterportal eingeführt, dazu eine digitale Schadensmeldung. Doch in der Praxis lief vieles parallel. Mieteranfragen kamen per Telefon, Mail, Portal und manchmal direkt beim Hausmeister an. Wer was bearbeitet hatte, stand nirgends zentral. Die Folge waren Doppelarbeit, fehlende Zuständigkeiten und Rückfragen von Mietern, die glaubten, ihr Anliegen sei nicht angekommen.
Der Geschäftsführer wusste, dass irgendetwas nicht stimmte. Er konnte es nur nicht benennen und schon gar nicht intern vertreten.
Ausgangslage
Drei parallele Eingangskanäle ohne gemeinsame Übersicht. Keine zentrale Vorgangslogik, keine klaren Zuständigkeiten.
Was die Analyse zeigte
Das Portal wurde kaum genutzt, weil Mieter nicht wussten, dass es Antworten liefert. Zwei Mitarbeitende bearbeiteten dieselben Fälle.
Ergebnis
Klare Kanalstrategie, zentrale Vorgangsübersicht, priorisierte erste Maßnahmen. Intern entscheidbar in vier Wochen.
„Wir wussten, dass es reibt. Aber erst der externe Blick hat gezeigt, wo genau. Und was wirklich zuerst anzugehen ist.“
Geschäftsführung, kommunales Wohnungsunternehmen, Norddeutschland




